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Monday, 06 September 2010
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Verband österreichischer und türkischer Unternehmer und Industrieller (ATIS)
und Institut für Kulturpsychologie und qualitative Sozialforschung

Zeit: 29. Mai 2007, 18h30
Ort: City Lights, Gerngroß Kaufhaus (5. Stock),
Mariahilferstrasse 48, 1070 Wien

Ehrenschutz des türkischen Botschafters Selim Yenel.
Der Eintritt ist frei!



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Das gemeinsame Ziel des Jobcocktails...

...ist die Stimulierung der Wirtschaft auf Basis des grenzübergreifenden Austauschs.

Der Verband türkischer und österreichischer Unternehmer und Industrieller (Link) und das Institut für Kulturpsychologie und qualitative Sozialforschung (Link) wollen, durch eine kooperative Rahmenveranstaltung, türkischen sowie österreichischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern das Kennenlernen erleichtert. KulturforscherInnen der Universitäten Wien, Graz und Krems bringen sich mit ihrer wissenschaftlichen Expertise ein.


Die Perspektive der Kulturpsychologie und qualitativen Sozialforschung

In medialen Diskussionen über „Türkisches“ und „Österreichisches“ werden üblicherweise kulturelle Unterschiede betont, nationenübergreifende Gemeinsamkeiten bzw. gelungene türkisch-österreichische Zusammenarbeit hingegen oft vernachlässigt. Hinter diesem Umstand steht manchmal Ideologie, häufiger jedoch einfach ein Aufmerksamkeitsproblem: "Was funktioniert, findet selten Beachtung."

Umso stärker erachten wir es als unsere wissenschaftliche, wirtschaftliche und soziale Verantwortung funktionierende türkisch-österreichische Kooperationsbeziehungen zu thematisieren. Zum einen geht es darum jene sozialen Schnittstellen stärker ins Licht der Aufmerksamkeit zu rücken, an denen türkisch-österreichisches Miteinander fruchtbar ist und real existiert. Zum anderen können aus der Betrachtung funktionierender Beziehungen auch geeignetere Mittel für die Verbesserung problematischer Bereiche abgeleitet werden.


Türkei im Dialog

Um hier in Österreich ein stärkeres Bewusstsein für Gemeinsamkeiten zu schaffen setzt der türkische Botschafter Selim Yenel auf Information und Diskussion. Sein Ansatz ist die Aufklärung von Missverständnissen durch „kulturübergreifenden“ Dialog. Im türkischen "Public Diplomacy"-Projekt www.tuerkeidialog.at findet man diese Gedanken pragmatisch verwirklicht. Im Zeitraum von September 2006 bis Januar 2007 wurden österreichische Staatsbürger dort zu einer Online-Umfrage über die Türkei eingeladen.


Jobcocktail – Vom Dialog zum Handeln

Da sich aus Umfragestatistiken jedoch oft nur schwer konkrete Handlungsempfehlungen ableiten lassen, möchten wir beim türkisch-österreichischen Jobcocktail einen handlungsorientierten Weg beschreiten. Im Rahmen wissenschaftlicher Untersuchungen zeigen sich gerade im wirtschaftlichen Bereich zahlreiche gelungene türkisch-österreichische Kooperationen. Daran wollen wir beim türkisch-österreichischen Jobcocktail anknüpfen. Das Ziel ist die Ermöglichung von Begegnung. Basis unseres Zugangs ist ein Kulturbegriff, der Kulturen durch die Gemeinsamkeit von Erfahrungen definiert und nicht durch die Gemeinsamkeit von Abstammung oder nationaler Zugehörigkeit.


Gelebte Wirtschaft - gelebte Wissenschaft

Die hier dargestellte Überzeugung findet ihre Verkörperung in der Kooperation des
Verbands türkischer und österreichischer Unternehmer und Industrieller (Link) mit dem Institut für Kulturpsychologie und qualitative Sozialforschung (Link). Der türkisch-österreichische Jobcocktail wäre ohne grenzübergreifende Zusammenarbeit von „Türken“ und „Österreichern“ nicht zu Stande gekommen.

Das Institut für Kulturpsychologie und qualitative Sozialforschung unterstützt diese Veranstaltung - im Rahmen seiner Initiative Doing Culture - als Ausdruck kultursensibler Forschungskompetenz.

 

 

 

 
 

Doing Culture ist eine Initiative des
Instituts für Kulturpsychologie und qualitative Sozialforschung