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Monday, 06 September 2010
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Das Handy als Gegenstand einer Jugendkultur PDF Print E-mail
Written by Pushpa Tetteh   
Field Reports arrow Vienna 2006/07

Kennen wir das nicht alle? Man sitzt gerade in einer U-Bahn, sein Ziel nur noch drei Stationen entfernt, während dessen starrt man kurz nachdenklich zum verdunkelten Fenster hinaus, einem Gedanken nachjagend, der durch die Lektüre erweckt wurde, in der man soeben vertieft war. Plötzlich ertönt eine schrille Geräuschfolge, die einen aus seinen Gedanken reißt und aufblicken lässt. Sein Gegenüber, eine junge Dame in den frühen Zwanzigern, modisch-chic gekleidet, kramt hektisch in ihrer Handtasche. Sie zieht ein kleines, fast eierförmiges Gerät heraus, an dem ein kleiner Glücksbringer aus Metall und bunten Strasssteinen hängt. Sie klappt es auf, führt es ans Ohr und in einem nicht gerade flüsternden Ton, erschallt ihre heitere Begrüßung: „Hallo!“ gefolgt von einer Ortsangabe drei Sekunden später „Ja, ich bin eh grad in der U-Bahn unterwegs“ ...

Als Studentin bin ich viel mit den „Öffis“ unterwegs, wodurch es eng mit meinem Alltag verknüpft ist, das Handy begegnet mir da sprichwörtlich auf allen Wegen, also nahm ich mir vor, meine Spurensuche auf diesen Bereich zu fokussieren und mal genau zu beobachten, was um mich herum passiert.

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Der Artikel ist im Mai/Juni 2008 auch auf Slowakisch in Novo Slovo erschienen:
Mobilujem, mobiluješ, mobilujeme

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Pushpa Tetteh studieren Psychologie an der Universität Wien. Ihre Arbeit entstand im Rahmen des Proseminars für Allgemeine Psychologie (Hampl) im WS06/07.
 

 

 

 
 

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